Kleine Anfrage zum Tunnel Rothenstein: Wann kommt Tempo 80?

Seit der Eröffnung des Tunnels Rothenstein im August 2022 gilt auf der B 88 eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Ursprünglich wurde der Tunnel jedoch für eine zulässige Geschwindigkeit von 80 km/h geplant. Viele Bürgerinnen und Bürger sprechen mich regelmäßig auf dieses Thema an und fragen, warum die ursprünglich vorgesehene Geschwindigkeit bis heute nicht freigegeben wurde.

Um Klarheit zu schaffen, habe ich eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet. Ziel ist es, den aktuellen Sachstand transparent darzustellen und die Gründe für die bisherige Verzögerung zu erfahren.

Dabei interessieren insbesondere folgende Fragen:

  1. Wie hoch ist das tägliche Verkehrsaufkommen im Tunnel und welche Unfälle haben sich seit der Inbetriebnahme ereignet?
  2. Wie häufig wurden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt und wie viele Verstöße wurden dabei festgestellt?
  3. Mit welcher durchschnittlichen Geschwindigkeit fahren die Verkehrsteilnehmer tatsächlich durch den Tunnel?
  4. Welche technischen Gründe stehen einer Freigabe von 80 km/h derzeit entgegen?
  5. Wann plant die Landesregierung die Erhöhung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit?
  6. Reicht die vorhandene Beleuchtung für eine Anhebung auf 80 km/h aus oder sind weitere technische Nachrüstungen erforderlich?

Die Menschen im Saale-Holzland-Kreis haben ein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren, warum die ursprünglich geplante Verkehrsregelung bislang nicht umgesetzt wurde. Mit meiner Kleinen Anfrage möchte ich die notwendigen Informationen einholen und auf eine transparente Beantwortung durch die Landesregierung hinwirken.

Sobald die Antwort der Landesregierung vorliegt, werde ich diese veröffentlichen und über die weiteren Schritte informieren.

Tiesler verleiht Ehrenamtspreis an den MC Hermsdorfer Kreuz

Abgeordneter Stephan Tiesler verleiht Ehrenamtspreis an den ADAC-Motorsportclub „Holzland Hermsdorfer Kreuz“ e.V.
Tieser: „Ehrenamt ist das Fundament unserer Gesellschaft“

Der CDU-Abgeordnete Stephan Tiesler aus dem südlichen Saale-Holzland-Kreis hat den Motorsportclub Holzland Hermsdorfer Kreuz aus Hermsdorf mit dem Ehrenamtspreis 2026 der CDU-Landtagsfraktion ausgezeichnet. Beim Ehrenamtssommerfest der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag würdigte Tiesler den MC Hermsdorfer Kreuz vor mehr als 200 Gästen aus insgesamt 31 ausgezeichneten Vereinen für seinen herausragenden Einsatz für das gesellschaftliche Miteinander. Anschließend erhielten die Mitglieder stellvertretend für alle rund 80 Mitglieder von CDU-Fraktionschef Andreas Bühl und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt den Preis.

„Der MC ‚Holzland Hermsdorfer Kreuz‘ e.V. verbindet seit Jahrzehnten Motorsport mit gelebtem Ehrenamt und leistet insbesondere in der Nachwuchsarbeit einen unschätzbaren Beitrag für unsere Region“, sagte der Landtagsabgeordnete in seiner Laudatio im Plenarsaal des Landtages. Der MC Hermsdorfer Kreuz stehe beispielhaft dafür, wie viel Verantwortung, Zusammenhalt und Herzblut im Ehrenamt stecken. Mit seinen rund 80 Mitgliedern, darunter etwa ein Dutzend Jugendliche, engagiere sich der Verein seit seiner Gründung im Jahr 1927 für den Breiten- und Nachwuchssport. Überregional bekannt sei der MC insbesondere durch die Internationale Oldtimerausfahrt, bei der regelmäßig mehr als 100 historische Fahrzeuge durch das Thüringer Holzland rollen, sowie durch den Jugend-Kart-Slalom mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Besonders würdigte der Abgeordnete auch das aktuelle Engagement des Vereins für mehr Inklusion: Mit der Entwicklung eines Kartfahrzeugs speziell für Menschen mit Behinderung zeige der MC Hermsdorfer Kreuz eindrucksvoll, dass Vereinsarbeit nicht nur Tradition bewahrt, sondern Zukunft gestaltet.

Tiesler unterstrich, dass das Ehrenamt das Fundament vieler Bereiche des gesellschaftlichen Lebens bilde. Ob im Sport, in der Kultur, bei der Feuerwehr oder im sozialen Bereich – überall engagieren sich Menschen freiwillig für ihre Mitmenschen und stärken damit den Zusammenhalt vor Ort. Mit ihrem Einsatz schaffen Ehrenamtliche Gemeinschaft und machen Thüringen jeden Tag ein Stück lebenswerter. „Mehr als 800.000 Thüringerinnen und Thüringer engagieren sich freiwillig. Sie investieren Zeit, Kraft und Ideen. Oft geschieht das leise, oft selbstverständlich, aber immer ist es unverzichtbar. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch verlässliche politische Unterstützung. Der MC Hermsdorfer Kreuz ist da, wo Menschen Unterstützung, Gemeinschaft und Verlässlichkeit brauchen. Genau dieses Engagement macht unseren Landkreis so stark“, sagte Tiesler.

Die CDU-Fraktion würdigt mit dem Ehrenamtspreis jedes Jahr Menschen und Vereine, die sich in besonderer Weise für ihre Mitmenschen und ihre Heimat einsetzen. Für die Fraktion ist die Stärkung des Ehrenamts ein zentrales politisches Anliegen. Deshalb hat sie das Ehrenamt als Staatsziel in der Thüringer Verfassung verankert und ein bundesweit einmaliges Gesetz zur Förderung des Ehrenamts auf den Weg gebracht.

Reform der Grundsteuer

Thüringer Korrektur entlastet Wohnen ab 2027 in Saale-Holzland-Kreis

Tiesler: „Die Korrektur war richtig, notwendig und fair“

In Thüringen werden derzeit die neuen Grundsteuermessbescheide verschickt. Darauf weist der CDU-Landtagsabgeordnete Stephan Tiesler für den Saale-Holzland-Kreis hin. Grundlage ist das von den Regierungsfraktionen aus CDU, BSW und SPD beschlossene Thüringer Gesetz zur Anpassung der Grundsteuerreform. Damit wird die Berechnung der Grundsteuer ab dem 1. Januar 2027 noch einmal korrigiert: Für reine Wohngrundstücke sinkt die Steuermesszahl von 0,31 auf 0,23 Promille. Für Nichtwohngrundstücke wird sie auf 0,59 Promille angepasst. Ziel ist, Wohnen spürbar zu entlasten und zugleich das Verhältnis zu gewerblich und anders genutzten Grundstücken wieder stärker an die frühere Balance heranzuführen.
 
„Viele Menschen im Saale-Holzland-Kreis haben in den vergangenen Monaten mit Sorge auf ihre Grundsteuerbescheide geschaut. Die Grundsteuerreform des Bundes, die seit 2025 gilt, hat an vielen Stellen zu Schieflagen geführt und Wohnen stärker belastet, als es richtig und gewollt war. Deshalb war diese Reform der Reform notwendig. Wir stellen mehr Fairness zwischen den Grundstücksarten her, entlasten Wohnen und rücken die Belastung von Gewerbe- und Nichtwohngrundstücken wieder näher an den vorherigen Zustand heran“, erklärt Tiesler. Wichtig sei: Der neue Grundsteuermessbescheid des Finanzamts ist noch nicht der endgültige Zahlungsbescheid der Kommune. Das Finanzamt legt zunächst nur den Steuermessbetrag fest. Wie hoch die Grundsteuer am Ende ausfällt, entscheidet sich erst mit dem Hebesatz der jeweiligen Stadt oder Gemeinde. „Die Post vom Finanzamt ist deshalb ein Zwischenschritt, aber ein wichtiger: Sie zeigt, dass die Entlastung ab 2027 konkret bei Eigentümern und mittelbar auch bei Mieterinnen und Mietern ankommen kann“, so der örtliche CDU-Abgeordnete.

Die CDU-Landtagsfraktion hatte die Korrektur der Grundsteuerreform von Beginn an unterstützt. Ziel sei es, die durch das Bundesmodell entstandenen Verschiebungen zu korrigieren, ohne die Kommunen finanziell zu schwächen. „Unsere Städte und Gemeinden brauchen verlässliche Einnahmen. Zugleich dürfen Eigenheimbesitzer, Familien und Mieter nicht über Gebühr belastet werden. Beides muss zusammenpassen. Genau deshalb ist die Thüringer Lösung richtig: Sie entlastet Wohnen und behält zugleich das Prinzip der Aufkommensneutralität im Blick. Wir haben zugehört, nachgesteuert und eine faire Lösung für Thüringen auf den Weg gebracht“, betont Tiesler.

Erstes Thüringer Entlastungsgesetz

CDU-Landtagsfraktion bringt Bürokratieabbau in Thüringen auf den Weg
Stephan Tiesler: „Erstes Entlastungsgesetz bringt mehr Tempo für Bürger, Betriebe und Handwerk im Saale-Holzland-Kreis“

Der Thüringer Landtag hat in seiner jüngsten Sitzung das Erste Thüringer Entlastungsgesetz beschlossen. Damit setzt die Koalition aus CDU, BSW und SPD einen ersten wichtigen Schritt zum Abbau unnötiger Bürokratie um. Im Mittelpunkt stehen spürbare Erleichterungen für Bürger, Unternehmen, Handwerk, Kommunen und Verwaltung, die insbesondere das Baurecht berühren. „Thüringen braucht weniger Bürokratie, mehr Tempo und mehr Vertrauen in die Menschen vor Ort. Wer bauen, investieren oder sein Eigentum weiterentwickeln will, soll nicht an unnötigen Verfahren hängen bleiben, sondern schneller vorankommen. Das ist ein wichtiges Signal – auch für die Menschen, Betriebe und Handwerker hier bei uns im Saale-Holzland-Kreis“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Stephan Tiesler.

Ein zentraler Bestandteil des Gesetzes sind Änderungen in der Thüringer Bauordnung. Künftig können auch qualifizierte Techniker und Handwerksmeister Bauanträge einreichen. Damit wird vorhandene Fachkunde besser genutzt und der Kreis der Bauvorlageberechtigten erweitert. Kleinere Vorhaben wie Wintergärten oder Garagen werden in bestimmten Fällen verfahrensfrei. Zudem werden Investitionen in bestehende Gebäude erleichtert. Mit der sogenannten Genehmigungsfiktion entsteht mehr Planbarkeit, wenn Behörden nicht fristgerecht entscheiden.

Tiesler: „Gerade im ländlichen Raum brauchen wir pragmatische Lösungen statt immer neuer Hürden. Wer ein Haus umbauen, einen Betrieb erweitern oder Eigentum sinnvoll nutzen will, braucht verlässliche Verfahren. Das Gesetz sorgt dafür, dass gute Vorhaben schneller auf den Weg kommen können.“

Das Gesetz sieht weitere Entlastungen vor. Mit dem Once-Only-Prinzip sollen Bürger und Unternehmen Daten dem Staat nicht immer wieder neu liefern müssen. Erste überflüssige Berichtspflichten entfallen. Das Jagdrecht wird praxistauglicher ausgestaltet, Hochschulen erhalten mehr Eigenverantwortung. Tiesler: „Bürokratieabbau ist kein abstraktes Thema. Es geht um Zeit, Geld und Nerven für Thüringens Familien, Unternehmen, Ehrenamtliche, Landwirte, Handwerker und die Verwaltungen. Jeder unnötige Antrag, jede doppelte Datenabfrage und jede überflüssige Berichtspflicht bindet Kraft, die an anderer Stelle dringend gebraucht wird.“ Das Erste Thüringer Entlastungsgesetz sei nach Einschätzung der CDU-Fraktion kein Schlusspunkt, sondern ein Auftakt. Weitere Schritte sollen folgen.

CDU-Fraktion beantragt Aktuelle Stunde zum Wolf

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag hat für die kommende Plenarwoche eine Aktuelle Stunde zum Thema „Den Wolf ins Jagdrecht aufnehmen – Problemwölfe zum Abschuss freigeben“ beantragt. Anlass sind die zunehmenden Übergriffe von Wölfen auf Weidetiere in Thüringen. „Der Bundestagsbeschluss zur Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Handlungssicherheit für die Länder und mehr Schutz für unsere Weidetierhalter. Schäfer, Landwirte und Tierhalter leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Pflege unserer Landschaft, regionale Lebensmittel und den ländlichen Raum. Diese Arbeit darf nicht durch immer häufigere Wolfsrisse gefährdet werden“, erklärt der Sprecher für Jagd und Forsten in der CDU-Fraktion, Stephan Tiesler. Seit Jahresbeginn seien bereits wieder Pferde, Rinder und Schafe von Wölfen gerissen worden. Die Risszahlen verdeutlichten die wachsenden Schäden durch die Rückkehr des Wolfes. „Deshalb ist es richtig, dass Politik und Behörden künftig schneller handeln können, wenn Nutztiere gerissen werden. Die Menschen im ländlichen Raum erwarten zu Recht praktikable Lösungen und klare Regeln im Umgang mit dem Wolf“, so Tiesler.
Auch in der Anhörung des Ausschusses für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten zur Zukunft der Schafhaltung in Thüringen wurden diese Probleme von den Anzuhörenden klar benannt. Die Rückkehr des Wolfes sei grundsätzlich positiv zu bewerten. Gleichzeitig führe sie jedoch zu erheblichen Konflikten mit der Bevölkerung und insbesondere den Weidetierhaltern. „Der Frust vieler Weidetierhalter ist nachvollziehbar. Wer seine Tiere nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand schützen kann, erwartet zu Recht praktikable Lösungen von der Politik. Wir brauchen ein Wolfsmanagement, das den Schutz der Art mit den berechtigten Interessen von Weidetierhaltern und der Bevölkerung im ländlichen Raum in Einklang bringt. Die Entnahme von Problemwölfen muss unkompliziert und ohne unnötige Bürokratie möglich sein“, so Tiesler weiter. 
Bundesrechtlich ist die Wolfspopulation mittlerweile als stabil anerkannt, weshalb das Bundesjagdgesetz den Wolf als jagdbare Art aufnimmt. Die CDU-Fraktion fordert nun, dass Thüringen die bundesrechtlichen Möglichkeiten zur Bejagung von Problemwölfen umgehend umsetzt. Tiesler: „Der Wolf bleibt geschützt. Aber erfolgreicher Artenschutz bedeutet auch aktives Bestandsmanagement. Wenn Wölfe Zäune überwinden und Nutztiere reißen, müssen Behörden schneller und rechtssicher handeln können. Viele Weidetierhalter in Thüringen haben enorme Anstrengungen beim Herdenschutz unternommen. Trotzdem kommt es weiterhin zu Übergriffen. Deshalb brauchen sie die Sicherheit, dass der Staat im Ernstfall handlungsfähig ist.“
Darüber hinaus sieht die CDU-Fraktion die Notwendigkeit, invasive Arten wie Goldschakal, Biber, Fischotter, Graugänse, Kormorane oder Waschbären stärker in den Fokus der Jagdpolitik zu nehmen. Ziel ist eine ganzheitliche Strategie, die sowohl die heimische Fauna schützt als auch auf Problemlagen durch Neozoen unbürokratisch reagieren kann. „Wir setzen uns dafür ein, dass Thüringen ein realistisches, länderübergreifend abgestimmtes Wolfsmanagement umsetzt – zum Schutz von Art, Tierhaltung und ländlicher Bevölkerung“, sagt Stephan Tiesler.

CDU-Fraktion begrüßt Freigabe von Ölreserven und fordert konsequente Preisprüfung

Stephan Tiesler: „Der Staat darf nicht selbst zum Preistreiber werden“

Angesichts des Iran-Kriegs und der stark gestiegenen Energiepreise begrüßt die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, dass Deutschland gemeinsam mit den G7-Staaten strategische Ölreserven freigeben will, um den Preisschock an den Weltmärkten zu dämpfen. „Mehr Angebot auf den Weltmärkten ist der marktwirtschaftlich richtige Weg, um Preisspitzen abzuflachen“, sagt der Abgeordnete Tiesler.

Gleichzeitig zeigt sich Stephan Tiesler besorgt über die deutlich gestiegenen Spritpreise und deren Folgen für Verbraucher und Wirtschaft: „Die Fahrt zur Tankstelle wird für die Menschen hier im Saale-Holzland-Kreis aktuell zu einer enormen Belastungsprobe im Portemonnaie. Dagegen muss etwas getan werden. Viele Menschen und Betriebe werden die aktuellen Preissprünge nicht nur an der Zapfsäule spüren, sondern bald auch auf ihren Rechnungen für Lebensmittel, Handwerksleistungen und andere Waren – weil höhere Transportkosten sich durch die gesamte Wertschöpfungskette fressen“, warnt er.

Umso wichtiger sei es, dass die Preisentwicklung jetzt genau geprüft werde. „Es ist richtig, dass das Kartellamt die Mineralöl- und Tankstellenpreise unter die Lupe nimmt. Wenn Unternehmen die Krise nutzen, um überzogene Margen durchzusetzen, muss der Staat konsequent eingreifen“, betont Tiesler. Zugleich mahnt er zu nüchterner Erwartung: „Das Kartellamt kann Missbrauch stoppen, aber es kann keine Kriegslage und keine Weltmarktpreise außer Kraft setzen.“

Positiv bewertet der CDU-Abgeordnete zudem die Entscheidung des Bundeskabinetts, die Zahl der Preiserhöhungen an Tankstellen zu begrenzen. Künftig sollen Spritpreise nur noch einmal am Tag angehoben werden dürfen, während Preissenkungen jederzeit möglich bleiben. Das sogenannte österreichische Modell erhöhe Transparenz und Planbarkeit für die Verbraucher.

Nach Ansicht von Tiesler ist mit diesen Maßnahmen die Verantwortung der Bundesregierung jedoch noch nicht erledigt. Gerade weil sich höhere Energiekosten mit Verzögerung über Transport und Logistik auf viele andere Preise auswirken werden, müsse auch die Rolle des Staates kritisch betrachtet werden. Tiesler: „Nationale Steuern, Abgaben und der CO₂-Preis auf Energie müssen in dieser Situation geprüft werden, damit der Staat Menschen und Wirtschaft nicht zusätzlich belastet. Wo der Staat über steigende Energiepreise selbst Mehreinnahmen erzielt, trägt er eine besondere Verantwortung. Es muss offen darüber gesprochen werden, in welchem Umfang diese Einnahmen an Bürgerinnen und Bürger sowie an die Wirtschaft zurückgegeben werden, um die Folgen des Iran-Kriegs abzufedern.“ Die Menschen hätten ein Recht darauf, dass der Staat in einer solchen Situation nicht nur kontrolliert, sondern sich auch ehrlich fragt, ob er selbst zum Preistreiber werde.

Tiesler schlägt deshalb vor, über einen dynamischen Faktor ei der Mehrwertsteuer nachzudenken. Sollte der Benzinpreis einen bestimmten preis übersteigen, könnte die Steuer entsprechend sinken. „Ministerpräsident Mario Voigt hat hier bereits den richtigen Ton gesetzt und wird das in der Ministerpräsidentenkonferenz Ost weiterfolgen. Es kann so nicht weitergehen, der Staat muss Reaktionen zeigen., deshalb unterstütze ich das Vorhaben“, so Tiesler abschließend.

„Aktiv vor Ort“

Rekordbilanz für „Aktiv vor Ort“ – 998 geförderte Projekte in Thüringen davon 48 geförderte Projekte im Saale-Holzland-Kreis – Beantragung startet am Dienstag

Tiesler und Voigt: „Ehrenamt ist das Herzstück unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“

Das thüringenweit beliebte Ehrenamtsprogramm „Aktiv vor Ort“ kann ab diesem Dienstag wieder digital bei der Thüringer Ehrenamtsstiftung beantragt werden. Darauf haben die Abgeordneten Stephan Tiesler und Mario Voigt für den Saale-Holzland-Kreis hingewiesen. Zusammen mit ihrer CDU-Landtagsfraktion hatten Tiesler und Voigt das Programm maßgeblich durchgesetzt. „Ehrenamtliche sind der Kitt unserer Gesellschaft, sie stärken die Gemeinschaft und den Zusammenhalt, das spüren wir hier vor Ort jeden Tag. Dieser Einsatz für die Gemeinschaft ist nicht wegzudenken und verdient Anerkennung und finanzielle Unterstützung“, sagten die CDU-Abgeordneten.

Wie groß der Ansturm auf das Heimatprogramm ist, zeigen die Zahlen des abgelaufenen Jahres. Im Jahr 2025 wurde mit einer Fördersumme von insgesamt 2,5 Millionen Euro eine neue Bestmarke erreicht. Thüringenweit konnten somit 998 Projekte unterstützt werden. Auch der Saale-Holzland-Kreis habe laut Tiesler und Voigt profitiert. Insgesamt 48 Vorhaben konnten hier umgesetzt werden. „Diese Zahlen sprechen für sich. Das Ehrenamt ist das Herzstück unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts – auch hier im Saale-Holzland-Kreis. Mit ‚Aktiv vor Ort‘ geben wir den Engagierten die Unterstützung, die sie für ihre wertvolle Arbeit brauchen“, erklärt Tiesler.

Hintergrund ist die gezielte Stärkung des Ehrenamtes durch das Land Thüringen. Mit dem Thüringer Ehrenamtsgesetz wurden die finanziellen Mittel deutlich aufgestockt, um insbesondere Initiativen im ländlichen Raum besser zu fördern. Erstmals wurde das gesamte Verfahren – von der Antragstellung bis zur Bewilligung – vollständig digital über das neue Förderportal der Thüringer Ehrenamtsstiftung abgewickelt. Die Zahl der eingereichten Anträge stieg dabei von 613 im Vorjahr auf 1.519 – ein Zuwachs von 148 Prozent. Gefördert werden Vereine, Initiativen und gemeinwohlorientierte Projekte unter anderem in den Bereichen Heimat- und Brauchtumspflege, Kinder- und Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Kultur, Umwelt- und Denkmalschutz sowie bei Bürgerprojekten.

„Die enorme Nachfrage zeigt, wie groß der Bedarf an unkomplizierter Unterstützung direkt vor Ort ist. Als CDU-Fraktion stehen wir klar an der Seite der Ehrenamtlichen. Ohne ihren Einsatz wäre das gesellschaftliche Leben im Saale-Holzland-Kreis nicht denkbar. Die Rekordbilanz von ‚Aktiv vor Ort‘ ist ein starkes Signal der Anerkennung und Wertschätzung“, betont Voigt abschließend.

Hinweis: Beantragung über die Thüringer Ehrenamtsstiftung unter www.thueringer-ehrenamtsstiftung.de/aktiv-vor-ort
Bei Rückfragen wenden Sie sich gern an die Wahlkreisbüros von Stephan Tiesler und Mario Voigt.

Heizungsgesetz gestoppt

Heizungsgesetz der Ampel ist Geschichte
Stephan Tiesler: „Bürgerinnen und Bürger gewinnen ihre Entscheidungsfreiheit zurück“

Das hoch umstrittene Heizungsgesetz der ehemaligen Ampel-Koalition ist Geschichte. Nach monatelanger Kritik und massiven Einwänden aus der Bevölkerung wird das bisherige Gebäudeenergiegesetz grundlegend auf Bestreben der CDU neu geordnet. Der Widerstand der Bürger und das hartnäckige Vorgehen der CDU-Landtagsfraktion, die eine viel beachtete Unterschriftensammlung initiiert hatte, hat sich zum Schluss gelohnt.
 
„Wir haben unser Versprechen gehalten. Damit endet ein Irrweg staatlicher Bevormundung. Der Staat zieht sich aus dem Heizungskeller der Menschen zurück. Die Entscheidung, wie geheizt wird, gehört wieder in die Hände der Eigentümer“, erklärt der Abgeordnete Tiesler. Klimaschutz brauche Akzeptanz und dürfe nicht durch überzogene Vorschriften erzwungen werden. Mit der Neuregelung werde der Weg frei für praktikable, bezahlbare und technologieoffene Lösungen, so der Abgeordnete für den südlichen Saale-Holzland-Kreis.

Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz ersetzt die komplizierten und realitätsfernen Vorgaben der Ampel. Die starre Verpflichtung, neue Heizungen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien zu betreiben, entfällt. Ebenso werden Betriebsverbote für Öl- und Gasheizungen gestrichen. Auch die Verknüpfung mit kommunalen Wärmeplanungen wird aufgehoben. Künftig entscheiden Eigentümer selbst, welche Heizlösung zu ihrem Gebäude passt – ob Wärmepumpe, Fernwärme, Hybridtechnik, Biomasse oder weiterhin moderne Öl- und Gasheizungen. Maßgeschneiderte Lösungen statt Einheitsvorgaben stehen im Mittelpunkt.

Stephan Tiesler betont: „Wir sorgen für echte Technologieoffenheit und bauen unnötige Bürokratie konsequent ab. Die Menschen werden nicht länger bevormundet. Zugleich stärken wir die Innovationskraft des Landes und reduzieren neue Abhängigkeiten bei Energieimporten.“ Die Förderung für den Umstieg auf eine Wärmepumpe bleibe bestehen, ihre Finanzierung ist bis mindestens 2029 gesichert.

Die Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion haben von Beginn an vehement dem Heizungsgesetz des ehemaligen Wirtschaftsministers Habeck widersprochen und damals mehr als 20.000 Unterschriften dagegen gesammelt. Tiesler: „Eine Energiewende gegen Vernunft und Lebenswirklichkeit der Menschen kann nicht gelingen. Die CDU-geführte Bundesregierung geht jetzt einen wichtigen und überfälligen Schritt zur Befriedung einer aufgeheizten Debatte. Wir beenden einen gesellschaftlichen Großkonflikt. Versorgungssicherheit und stabile Netze bleiben gewährleistet – und die Bürger fühlen sich nicht länger gegängelt.“

Praktikum Mörsdorfer Agrar GmbH

In meiner Praktikumstour besuche ich für einen Tag im Monat, nun schon seit vielen Jahren, die verschiedensten Berufsfelder. Dieses Mal in aller Früh ging es in die Sauenzuchtanlage der Mörsdorfer Agrar GmbH.

Zunächst hieß es umziehen, rein in den grünen Arbeitsanzug und dann ging es auch gleich los.

Als erste Station, ganz interessant und fast wie beim Menschen, die Ultraschalluntersuchung. Die trächtigen Schweine werden am 28. Tag untersucht, ob die Besamung erfolgreich gewesen ist. Garnicht so einfach die Ultraschallbilder richtig zu deuten.

Weiter ging es durch die Futtermischanlage. Für rund 4000 Schweinen die 365 Tage im Jahr bei Vollpension verpflegt werden wollen, kommt da einiges zusammen.

Im Anschluss wurden die aktuell trächtigen Schweine zu ihren Abferkelboxen gebracht und ich konnte die kleinen Ferkel der letzten Tage in ihren Ferkelboxen bewundern.

Im großen Strohstall hieß es dann noch einmal richtig mit anpacken, es mussten sechs große Strohrollen verteilt werden.

Danke für diese intensiven Einblicke aber auch die ehrlichen Gespräche, zur aktuellen Lage in der Schweinezucht, mit all ihren aktuellen Herausforderungen. Für mich brachte der Tag einen tiefen Einblick in einen ganz anderen Arbeitsalltag.

Und eine kleine Frage zum Schluss an alle. Wie lang ist die Tragezeit von Schweinen?

Grundsteuer

Abgeordneter Tiesler: „Regierungskoalition sorgt für Entlastung bei der Grundsteuer“


Der Thüringer Landtag hat eine Korrektur der Grundsteuerreform beschlossen. Das von CDU, BSW und SPD eingebrachte Gesetz zur Einführung einer Landesgrundsteuer erhielt im Parlament eine Mehrheit. Damit werden die Bürgerinnen und Bürger im Saale-Holzland-Kreis ab 2027 spürbar entlastet, informiert der Landtagsabgeordnete Stephan Tiesler.

„Die Reform der Reform war notwendig, um offensichtliche Ungerechtigkeiten zu beseitigen. Das Grundsteuermodell der früheren Ampel-Regierung hat zu teils massiven Ungleichbehandlungen zwischen Wohn- und Geschäftsgrundstücken geführt. Diese Schieflage haben wir nun korrigiert“, erklärt Tiesler.

Die frühere Anpassung der Grundsteuer durch die Bundesregierung hatte zur Folge, dass viele Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer plötzlich deutlich höhere Bescheide erhielten, während Geschäftsgrundstücke oft weniger zahlen mussten. Tiesler: „Für viele Familien war der Gang zum Briefkasten ein Schockmoment. Hier schaffen wir jetzt Abhilfe – denn Wohnen ist kein Luxusgut, sondern ein Grundrecht.“

Das Ziel der neuen Landesgrundsteuer ist es, die Aufkommensneutralität zu sichern und zugleich eine gerechte Verteilung der Steuerlasten zwischen Wohn- und Nichtwohngrundstücken zu erreichen. Konkret wird die Steuermesszahl für Wohngrundstücke von 0,31 Promille auf 0,23 Promille abgesenkt. Gleichzeitig steigt der Wert bei Nichtwohngrundstücken von 0,34 auf 0,59 Promille.

„Damit schaffen wir eine Entlastung von rund 26 Prozent beim Wohnen –das kommt den Menschen in Ssaale-Holzland-Kreis direkt zugute“, so der Abgeordnete. „Ich bin froh, dass das Parlament – trotz der gemeinsamen Ablehnung von AfD und Linke im Haushaltsausschuss – die Notwendigkeit dieser Korrektur erkannt hat. Mit dieser Entscheidung sorgen wir für mehr Gerechtigkeit und Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger.“