Unterstützung für Familie nach Wohnhausbrand in Eichenberg

Der Landtagsabgeordnete Stephan Tiesler beteiligte sich bei einer Spendenaktion zur Unterstützung einer unverschuldet in Not geratenen Familie. Seit einem verheerenden Brand am 27. Dezember 2020 ist das Wohnhaus der Familie Kaufmann in Eichenberg unbewohnbar.

Tiesler, selbst langjähriger Kamerad, war als Atemschutzgeräteträger bei den Löscharbeiten im brennenden Haus mit dabei. „Wenn man sieht, wie das zerstörte Kinderspielzeug im Löschwasser davonschwimmt, dann geht das einem natürlich sehr nah. Aus diesem Grund war es mir ein wichtiges Anliegen, auch im Nachhinein die Familie persönlich zu unterstützen“, so Tiesler. Der Politiker übergab daher im Januar seine monatliche 100-€-Spende an den Eichenberger Bürgermeister Beuthe.

„Kurz nach Weihnachten das eigene Haus, Möbel, Spielsachen und wichtige Erinnerungsstücke zu verlieren ist ein schwerer Schlag“, findet Tiesler. Nach wie vor beeindruckt ist der Landtagsabgeordnete von der Hilfsbereitschaft vor Ort. Bereits mehr als 140 Spender sind auf dem von der Gemeinde eingerichteten Spendenkonto eingegangen. Die vielen freiwilligen Helfer seien ein Zeichen dafür, dass die Gesellschaft in schweren Zeiten noch zusammen stünde.

Die geschädigte Familie drückte bei dem Gespräch am Freitag ihren Dank an die im Einsatz beteiligten Feuerwehrleute aus. Nachdem das Haus durch Feuer und Löschwasser erheblichen Schaden genommen hatte, folgten jetzt für die Besitzer zähe Verhandlungen mit der Versicherung über die notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Spenden für die Familie können auf das Konto der Gemeinde Eichenberg bei der Sparkasse (DE05 8305 3030 0000 2833 71) eingezahlt werden.

Der Abgeordnete Stephan Tiesler spendet seit 2020 resultierend aus seiner Diätenerhöhung jeden Monat an ehrenamtliche oder gemeinnützige Institutionen wie Kultur-, Maibaumsetz- oder Fördervereine oder Projekte aus seinem Wahlkreis einen Betrag von 100 Euro.

Tiesler unterstützt Kirchensanierung in Kleinebersdorf

100 € im Gepäck hatte der Landtagsabgeordnete Stephan Tiesler, als er am Samstag bei einem der wenigen Gottesdienste in der Advents- und Weihnachtszeit unter Einhaltung aller Corona-Auflagen in der Kirche in Kleinebersdorf teilnahm. 

Mit seiner Dezemberspende hat sich Tiesler ganz bewusst für die Kirchgemeinde in Kleinebersdorf entschieden, um damit Dank und Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck zu bringen. Bezahlt wurde von der Spende unter anderem der prächtige Tannenbaum, der für die Weihnachtszeit in der Kirche aufgestellt wurde. Die Spende landete direkt im neuen Opferstock, den der Landtagsabgeordneten während des Gottesdienstes gemeinsam mit dem Weihnachtsengel einweihen durfte.

Gut gebrauchen kann die sehr aktive Kirchgemeinde das Geld. Der Holzwurm machte es nötig, dass das Gotteshaus in diesem Jahr begast werden musste. Viel Zeit und Kraft steckten die Mitglieder des Kirchenrates in dieses Projekt. Stephan Tiesler konnte dafür bei der Staatskanzlei eine Unterstützung aus Lottomittel organisieren. Insgesamt 50 % der Kosten für die Begasung konnten darüber finanziert werden. „Ich bin vom Engagement des Kirchenrates begeistert. In Kleinebersdorf sieht man, was alles möglich ist, wenn die Menschen vor Ort gemeinsam anpacken“, zeigt sich Tiesler erfreut.  

Als nächstes müssen Gelder beschafft werden, um die Orgel fachgerecht wieder zusammen bauen zu können, damit das Instrument im nächsten Jahr wieder erklingen kann. 2021 ist dann noch eine zwingend notwendige Dachsanierung geplant, für die die Gemeinde ebenfalls auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist. „Auch für diese Projekte werde ich mich wieder bemühen, um Spendengelder und Lottomittel einzuwerben,“ versprach Tiesler.  

Der Abgeordnete Stephan Tiesler spendet seit Anfang des Jahres resultierend aus der diesjährigen Diätenerhöhung jeden Monat an ehrenamtliche oder gemeinnützige Institutionen wie Kultur-, Maibaumsetz- oder Fördervereine oder Projekte aus seinem Wahlkreis einen Betrag von 100 Euro.  

Gutscheine vor der Tafel Kahla verteilt

Der Landtagsabgeordnete Stephan Tiesler hat am Dienstag im Rahmen seiner Weihnachtsaktion Gutscheine vor der Tafel in Kahla an Bedürftige verteilt.

In den letzten Jahren gab es in Kahla eine schöne Tradition in der Vorweihnachtszeit. Hilfsbedürftige Mitmenschen, welche auf die Tafel angewiesen sind, wurden in einer zentralen Veranstaltung auf ein leckeres Weihnachtsessen eingeladen. Coronabedingt kann in diesem Jahr diese wichtige Veranstaltung leider nicht veranstaltet werden. „Damit eine solch gute Sache, gerade in einem solch schwierigen Jahr, nicht einschläft, möchte ich hier unbedingt auf anderem Wege eine kleine Freude machen.“ beschreibt Tiesler seine Beweggründe. 

Tiesler kaufte daher ein großes Paket Gutscheine bei der Gewerbegemeinschaft Kahla und verteilte diese an die Bedürftigen. Mit den Gutscheinen können sich nun viele ein kleines Weihnachtsgeschenk extra gönnen.

Neben der Freude und Dankbarkeit der Beschenkten stellt sich noch ein weiterer positiver Effekt ein: Mit den Gutscheinen werde gleichzeitig den Unternehmen vor Ort in dieser schwierigen Zeit geholfen. „Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, ein solcher Gutschein kommt immer gut an“, ergänzt Tiesler.

Tiesler spendet 100 € an Altstadtschule

Eine Spende von 100 € konnte am Dienstag die Altstadtschule in Kahla vom Landtagsabgeordneten Stephan Tiesler entgegen nehmen.

Eigentlich hatte die Grundschule in Kahlas Altstadt um den Vorlesetag zum 20. November  herum eine ganze Vorlesewoche mit vielen kleinen und großen Höhepunkten geplant. Leider musste diese Coronabedingt ausfallen.

In Vorbereitung dieser Vorlesewoche wurde dennoch schon viel geplant und organisiert. Unter anderem sind für die Kinder neue Bücher gekauft worden. Für die angefallen Kosten gab es nun zur Unterstützung und großen Freude der Organisatoren die Spende von Tiesler.

Der Abgeordnete Stephan Tiesler spendet seit Anfang des Jahres resultierend aus der diesjährigen Diätenerhöhung jeden Monat an ehrenamtliche oder gemeinnützige Institutionen wie Kultur-, Maibaumsetz- oder Fördervereine oder Projekte aus seinem Wahlkreis einen Betrag von 100 Euro.

CDU geht neue Wege mit digitalen Bürgermeisterkonferenzen

Tiesler und Voigt laden Bürgermeister im Saale-Holzland-Kreis ein

„Zwischen den Gemeinden und Städten im Saale-Holzland-Kreis und der Landesebene gibt es zurzeit viel zu besprechen: den neuen Landeshaushalt, die Zukunft des Kommunalen Finanzausgleichs, die zusätzlichen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie, Änderungsvorschläge zur Thüringer Kommunalordnung oder bürokratische Belastungen und Verwaltungsaufwand. Dazu wollen wir jetzt Gelegenheit bieten“. Mit diesen Worten haben die örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten Stephan Tiesler und Prof. Dr. Mario Voigt die Bürgermeister in der Region Ost-Thüringen für den 2. Dezember um 18 Uhr zu einer etwa anderthalbstündigen digitalen Bürgermeisterkonferenz eingeladen. „Auf unseren Bürgermeisterkonferenzen wollen wir über das informieren, was wir im Landtag kommunalpolitisch auf den Weg gebracht haben und noch bringen wollen”, sagte Tiesler. Vor allem aber wolle man ins Gespräch kommen, Hinweise und Erwartungen aufnehmen. „Nur so können wir Politik im Interesse der Gemeinden und Städte Thüringens weiterentwickeln“, so Voigt. Die Konferenz steht selbstverständlich auch allen Ortsteil- und Ortschaftsbürgermeistern sowie weiteren kommunalen Mandatsträgern offen – völlig unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit. Interessierte Kommunalvertreter können sich per E-Mail (paetz@cdu-landtag.de) oder Telefon (0361 3772-201) anmelden und erhalten dann einen Einwahl-Link.

Soforthilfe für kleine Vereine kann jetzt bei der Ehrenamtsstiftung beantragt werden

Voigt & Tiesler: „Wir dürfen unsere Ehrenamtlichen im Saale-Holzland-Kreis nicht allein lassen“

Eisenberg/Kahla. „Die Corona-Hilfen für ehrenamtlich geführte Vereine können ab sofort bei der Ehrenamtsstiftung beantragt werden“, informieren die örtlichen CDU-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Mario Voigt und Stephan Tiesler. Die Gelder seien auf Drängen der Union in das Corona-Hilfspaket der rot-rot-grünen Landesregierung aufgenommen worden. „Obwohl diese Unterstützung bereits Anfang Juni durch den Landtag beschlossen wurde, hat es fast zwei Monate gedauert, bis das zuständige Sozialministerium die Auszahlung organisiert hat“, meint Stephan Tiesler. 
Die Corona-Pandemie hat den kompletten Alltag verändert und auch das Vereinsleben im Freistaat Thüringen beinahe zum Erliegen gebracht.
„Von dem Soforthilfeprogramm der Landesregierung für Vereine konnten aber gerade die kleinen Vereine ohne wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb bisher nicht profitieren. Ab heute können nun endlich auch die kleinen Vereine im Saale-Holzland-Kreis die dringend benötigten Hilfen beantragen.“
Die Überbrückungs- und Soforthilfen für das Ehrenamt in gemeinnützigen Vereinen, die über die Stiftung ausgezahlt werden, sollen Vereine retten, die aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie vor der Zahlungsunfähigkeit stehen. „Viele Vereine haben einerseits laufende Kosten für ihre Geschäftsstelle, andererseits geht die Spendenbereitschaft zurück und lange geplante Veranstaltungen konnten und können nicht durchgeführt werden. Auch dies reißt Löcher in die Vereinskasse“, meint Mario Voigt: „Wir dürfen unsere Ehrenamtlichen im Saale-Holzland-Kreis in dieser Situation nicht allein lassen.“
Antragsberechtigt sind alle rein ehrenamtlichen und gemeinnützigen Vereine Thüringens, ohne genügend Rücklagen, die noch keine weitere Förderung aus anderen Hilfsfonds zur Bewältigung der Corona-Pandemie beantragt oder erhalten haben. Insgesamt 500.000 Euro stünden thüringenweit auf Antrag der CDU-Landtagsfraktion für solche Hilfen bei der Ehrenamtsstiftung bereit. Weitere Informationen zu den Förderkriterien für den nicht rückzahlbaren Zuschuss sowie das Antragsformular finden sich auf der Homepage der Thüringer Ehrenamtsstiftung.

Schutzmasken für die Feuerwehr

Zur Unterstützung und Wertschätzung unserer freiwilligen Feuerwehren im Landkreis habe ich mich insbesondere aufgrund der COVID-19 Lage für eine erste Ausrüstung mit sog. FFP2-Masken stark gemacht. Mit Erfolg, denn alle Feuerwehren im Landkreis erhalten nun ein Starterset Masken. Auch ich konnte heute als Bürgermeister meinem Wehrleiter Stephan Büchel diese, als Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung, überreichen.

Spendenaktion für die Tafel Kahla

Letzte Woche hat der nahkauf-Markt aus Kahla zur großen Ostereierspende aufgerufen. Für jedes Osterei spendet der Markt im Nachgang einen Euro an die Tafel Kahla. Und in der aktuellen Zeit ist hier jeder Euro wichtiger als je zuvor. Da habe ich nicht lange überlegt und bin bei mir auf die Suche nach Dekoostereiern gegangen. 66 Stück habe ich gefunden und diese heute zusammen mit Frau Loch vom nahkauf und Frau Staude von der Tafel Kahla aufgehangen. Herr Schönfeld, der Bürgermeister von Kahla, brachte gerade auch noch ein paar Eier vorbei und half gleich mit beim Aufhängen. Da aktuell wirklich jeder Euro zählt, übergab ich zusätzlich an Frau Staude noch eine kleine eigene finanzielle Unterstützung für die Tafel Kahla. Rund 100 Familien sind derzeit auf die Unterstützung der Tafel angewiesen und aufgrund der aktuellen Entwicklungen durch Corona werden weitere Hilfsbefürftige den Weg suchen müssen. Die Spendenaktion geht noch bis Ostern!

Sorgen vor Lärmbelastung in Orlamünde ernst nehmen

Stephan Tiesler fordert besseren Lärmschutz für die Bewohner an der B88

Der CDU-Landtagsabgeordnete Stephan Tiesler kritisiert die Landesregierung für veraltete Messungen der Immissionen und fordert dazu auf, die Lärmbelastung der Bewohner in Orlamünde durch den geplanten Ausbau der B88 durch entsprechende Nachbesserungen der Lärmschutzmaßnahmen zu reduzieren.

Tiesler bemängelt konkret, dass die schalltechnische Untersuchung zur Ermittlung der Lärmbelastung vor Ort bereits 12 Jahre alt sei. Darin wird mit täglich 6.625 Kfz gerechnet. Nach dem Bundesverkehrswegeplan 2030 (Projekt B88-G10-TH) liegt die Verkehrsstärke auf der B88 in diesem Bereich momentan zwischen 6.200 und 9.500 Kfz am Tag. Durch den Ausbau soll sich die Verkehrsstärke für das Prognosejahr (wohl 2030) auf 7.050 bis 16.500 Kfz pro Tag erhöhen. Die damit verbundene Erhöhung des Verkehrsaufkommens ist ohne entsprechende Lärmschutzmaßnahmen eine nichthinnehmbare Belastung für die Anwohner. Obwohl neue Erkenntnisse vorliegen, zeigt sich die Landesregierung als komplett unflexibel und hält an veralteten und überholten Messergebnissen fest.

In der ursprünglichen Planfeststellung wurde zudem festgestellt, „dass erhebliche Beeinträchtigungen durch vorhabenbedingte Immissionen im Bereich der Ortsdurchfahrt Orlamünde, speziell in der Rudolstädter Straße, nicht vorliegen“. Die Bürger von Orlamünde haben ein Gegengutachten erstellen lassen, wo andere Verkehrszahlen und Fakten herausgekommen sind. Dieses wird jedoch von der Landesregierung nicht berücksichtigt. Das Infrastrukturministerium bezieht sich ausschließlich auf ein veraltetes Gutachten, das von den Bürgern von Orlamünde angezweifelt wird.

„Die Landesregierung nimmt die Sorgen der Bewohner von Orlamünde nicht ernst“, kritisiert Stephan Tiesler. Die vorgebrachten Einwendungen bezüglich der befürchteten Immissionsbelastung führten beispielsweise dazu, dass zwar eine zusätzliche Betonschutzwand errichtet werden soll, diese jedoch „in erster Linie der Fahrzeugrückhaltung und nicht dem Lärmschutz“ dient.

Für Stephan Tiesler ergeben sich drei relativ einfach zu realisierende Schallschutzmaßnahmen, die nicht erheblich in die genehmigte Planung eingreifen würden: 1. Die Beibehaltung der bisher festgesetzten Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h bis zur Einmündung der Rudolstädter Straße, 2. Die Optimierung der lärmmindernden Straßenoberfläche und 3. Die Erhöhung der effektiven Höhe der Betonschutzwand durch Installation von Aufsatzelementen. „Ich fordere die Landesregierung auf, diese Möglichkeiten zur Lärmminderung nochmals zu prüfen und sie im Interesse der Bewohner von Orlamünde bei den geplanten Umbaumaßnahmen zu berücksichtigen“ so der Landtagsabgeordnete Tiesler.

Im Rahmen des geplanten Ausbaus der Bundesstraße B88 zwischen Zeutsch und Orlamünde ist ab Ortsausgang Orlamünde in Richtung Zeutsch ein dreistreifiger Ausbau geplant, um Überholmöglichkeiten zu schaffen und so den Verkehrsfluss zu optimieren. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit soll von bisher 70 km/h auf künftig 100 km/h erhöht werden.

Nach § 41 (1) des Bundes-Immissionsschutzgesetzes ist unbedingt sicherzustellen, dass beim Bau oder wesentlichen Änderungen eines öffentlichen Verkehrsweges schädliche Umwelteinwirkungen vermieden werden, die unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit nach dem Stand der Technik vermeidbar sind. Eine solche Prüfung erfolgte in der Schalltechnischen Untersuchung der Landesregierung bisher nicht, obwohl durch den Bau einer dritten Fahrspur eine maßgebliche Erweiterung der B88 geplant ist.

Koordinierungsgespräch zur Corona-Krise zwischen Kreis und Land

Heller, Tiesler und Voigt setzen sich für schnelle Lieferung von Schutzmasken ein

Zu einem Koordinierungsgespräch in der Coronakrise haben sich die beiden direkt gewählten Landtagsabgeordneten aus dem Saale-Holzland-Kreis, Mario Voigt und Stephan Tiesler, heute mit Landrat Andreas Heller getroffen. Das Gespräch fand in Kahla statt und man tagte mit 1,5 m Sicherheitsabstand. 

Heller, Tiesler und Voigt besprachen ein gemeinsames Vorgehen, um die Hilfen für Kleinunternehmen schneller an die Bürger zu bringen. Gemeinsam wolle man mit der IHK und TAB besprechen wie zügig das Geld ausgezahlt werden. Es seien Existenzen bedroht, da müsse es unbürokratische Landeshilfe geben. 

Die Beschaffung von Schutzausrüstung war ein wesentliches Thema. Heller berichtete über die Beschaffungsmaßnahmen für die Klinken und das Gesundheitsamt. Tiesler und Voigt rückten die Schutzausrüstungen für die vielen freiwilligen Feuerwehren im Landkreis in den Blick. „Wir müssen die Feuerwehren bei der Beschaffung von Schutzausrüstung unterstützen“, ist sich Stephan Tiesler sicher. Auch die Erweiterung der Landeshilfe für Vereine unterstützen sie. Als Beispiel verwiesen sie auf das Maibaumsetzen, das vielerorts der Jahreshöhepunkt und gleichzeitig auch die Haupteinnahmequelle der Vereine sei, um das restliche Jahr zu finanzieren. Ob diese Veranstaltungen in diesem Jahr in dem geplanten Rahmen stattfinden können ist sehr fraglich.

Ein weiteres Projekt, dass schnell angegangen werden muss, ist die Ausweitung der Notbetreuung auf Mitarbeiter im Jobcenter, damit zügig auch die Anträge auf Kurzarbeit ausgezahlt werden können. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen in der Lage sein, Kurzarbeitsanträge zügig zu bearbeiten und brauchen dringend Entlastung“, beschreiben die Abgeordneten die angespannte Lage. Nur so kämen die Bürger an ihr Geld. 

Sorgen machen sich die drei Politiker auch um die Kommunen. Die Coronakrise wird auf einen längeren Zeitraum zu wegbrechenden Gewerbesteuereinnahmen führen. „Wir müssen die Gemeinden darauf vorbereiten, dass sie mit deutlich geringeren Einnahmen auskommen müssen“, so Landrat Heller. „Wir brauchen eine Soforthilfe für die Ausfälle und Mehrbelastungen sowie eine sofortige Reform des kommunalen Finanzausgleichs.“ forderte Mario Voigt angesichts der aktuellen Lage. Die Unterfinanzierung des ländlichen Raums gefährdet die Daseinsvorsorge der Bürger. Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden sollen deshalb zeitnah detaillierte Vorschläge ausgearbeitet werden.